Momavlis Mitsa setzt sich dafür ein, dass die Menschen in Argokhi bleiben und hier eine Zukunftsperspektive finden. Gute Gespräche mit der Gemeinde und dem Distrikt in Akhmeta haben erste Früchte getragen. So hat die Gemeinde 2016 die holprige Dorfstrasse asphaltieren lassen und 2017 erhielt Argokhi als letztes Dorf in der Region eine Gasleitung. Die Gespräche werden fortgeführt. Momavlis Mitsa hat ein Konzept erarbeitet für die Kanalisation, damit der untere Teil des Dorfes bei starkem Regen nicht mehr überschwemmt wird. Auch die Wasserquelle im Wald muss neu gefasst werden und neue Leitungen verlegt werden, damit das Wasser in die Leitungen fliesst und sich nicht mehr eigene Wege durch das Dorf sucht.


Das wichtigste Standbein für Momavlis Mitsa ist der Markt, der zweimal wöchentlich in der Hauptstadt stattfindet, er ist inzwischen zu einer Institution geworden. Besonders der Samstagsmarkt ist ein Treffpunkt für Freunde und Bekannte geworden, um sich auszutauschen nebenbei die Produkte aus Argokhi zu kaufen. Zunehmend wichtig werden auch Restaurants in Telavi oder Tbilisi.



2015: im Juni feierten die Dorfbewohner das renovierte Dorfkulturhaus Argokhi:

2015: Im November fand die erste von Momavlis Mitsa durchgeführte Weiterbildung im Dorfkulturhaus statt. Thema war der biologische Gemüseanbau

 

2014: Im November führte Momavlis Mitsa ein mehrtägiges Seminar mit Friedrich Wenz über schonende Bodenbearbeitung mit dem Eco-Dyn-System an der landwirtschaftlichen Schule in Kachreti durch

2013: Im Frühjahr wurde ein sozial-pädagogisches Projekt durchgeführt. Alle 16 Kinder von der ersten bis neunten Klasse nahmen daran teil

2015: Im Winter begann Virgile, ein Freiwilliger aus Frankreich, den Kindern nach dem Schulunterricht Englisch zu unterrichten, alle Kinder haben sich angemeldet


2014: Im August besuchte der Schweizer Jodler Chor Wattwil Argokhi und sang auf dem Dorfplatz


Parallel dazu fand im Kindergarten ein Handarbeitskurs statt. Es wurden Puppen und Spielzeug aus Filz hergestellt


2012: Im November, kurz nach der Amtsübernahme der neuen Regierung "Georgian Dream", organisierte Momavlis Mitsa die erste Bio-Konferenz in Georgien zum Thema: "Die Zukunft von umweltfreundlicher Landbaukultur in Georgien". Die 65 Teilnehmenden kamen aus der Landwirtschaft, dem Landwirtschafts-ministerium, den Universitäten und den NGOs. Hier wurde der Grundstein für die Vernetzung und Zusammenarbeit gelegt